26.6.2018: Raindrops keep falling on my head

von Kevin Hebenstreit und Matthias Markel

Heute konnten wir uns ein wenig von den körperlichen Strapazen der vergangenen Tage erholen. Speziell das Tischtennisturnier gestern hatte einigen schwer zugesetzt. Das große Finale zwischen Marcel und Anton war an Spannung kaum zu übertreffen, am Ende setzte sich schließlich der mehrfache Weltmeister und Lokalmatador Antonio (Anton) dank seiner ausgefuchsten, taktischen Raffinessen knapp durch und wurde im Rahmen einer Siegeszeremonie bis in die späten Abendstunden verdientermaßen gefeiert.

Nach einer für viele zu kurzen Nacht gab uns ein leckeres Frühstück schnell wieder Energie für die Aufgaben des Tages. Größere Ausflüge oder Wanderungen waren aber heute nicht geplant. So blieb die frisch gewaschene Kleidung heute endlich einmal schlammfrei – herrlich!

Das Highlight des Tages war dann am Nachmittag ein kräftiges Gewitter mit stundenlangem Starkregen. Für die Einheimischen wahrscheinlich nichts Besonderes, für uns Meteorologen aber ein beeindruckendes Schauspiel, durch das der gleichzeitig stattfindende Markt mit Schmuck und anderen Accessoires fast ein wenig unterging. Keine Sorge, für ein paar Souvenirs reichte es aber trotzdem.

Nachdem Anton berichtete, dass der kräftige Regen schon Spuren hinterlassen hatte, brachen einige von uns zum nahegelegenen Quebrada Gamba auf. Der normalerweise idyllische, kleine Bach war zum reißenden Fluss geworden, der bereits die Straßenbrücke nach La Gamba überspülte und unpassierbar machte. Kurze Zeit später hörte der Regen dann aber auf und die Lage beruhigte sich wieder – genau rechtzeitig zum Abendessen. Und das war ein ganz Spezielles: Heute stand eine kleine Fiesta an, zu der alle Mitwirkenden am Wiederbewaldungsprojekt und der Baumpflanzaktion eingeladen wurden! Es gab reichlich zu essen und Gastgeber Anton Weissenhofer ließ es sich nicht nehmen, in die Rolle des Küchenchefs zu schlüpfen. Auch zahlreiche bekannte Gesichter der letzten Tage, wie etwa Elias und seine Frau von der Finca Alexis waren zu Gast. Als Dessert wurden Obst und lateinamerikanische Musik serviert. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an unsere Nachbarn Waschbär, Lanzenotter und Co, die sich äußerst tolerant zeigten und uns keinerlei Beschwerden zukommen ließen.

Und so ging ein weiterer ereignisreicher Tag mitten in den Tropen gemütlich zu Ende. Morgen steht dann eine spektakuläre Bootsfahrt durch den Mangrovenwald an. Nur fraglich, ob die frisch gewaschene Kleidung auch dann noch schlammfrei bleiben wird. Morgen gibt’s die Antwort. 😉

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